12.09.2018 - "Fish & Chips" mit Gurkerlrelish und jungem Blattsalat

Sozusagen die Käsekrainer des royalen Inselstaates. Dieses Fastfood Gericht entstand, als den Sachsen das Angeln beigebracht wurde. Nach langem Lernprozess wurde der Fischfang perfektioniert und somit wurde aus dem neuen Hobby eine ernstzunehmende Problematik, da die reichliche Ausbeute aus Küstennähe natürlich auch nicht mehr zurückgesetzt werden konnte. Dem zappelnden Fisch wurde die Ungeduld mittels eines gezielten Hiebes auf den Hinterkopf genommen. So begann sich die Frage zu stellen, wie es denn möglich wäre, die fangfrische Ware an den Mann, oder die Frau zu bringen. Es wurden einige Ideen geboren, doch das entschuppte und entgrätete Fischfilet in einem Backteig zu frittieren, erwies sich als die beste. Für Die Beilage gab es auch keinen Grund für langes Grübeln, da der Erdapfel im Commonwealth schon immer eine vertraute Beigabe war. Da das Fett in der Pfanne ohnehin schon heiß war, konnte man hier gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen und die geschnittene Knollenfrucht ebenfalls in Fett braten.

Oft dient ein Erbsenpüree als Vitaminbeilage, doch diese Art von Experimenten wollen wir hier nicht ausüben. Dieses wird hierzulande doch lieber zu einem gekochten Rindfleisch gegessen. Doch die traditionelle, leicht abgewandelte Gurkerlschmiere möchten wir dem Gericht dann doch nicht verwehren.

Auf Euer Kommen freut sich Felix jun.