07.02.2018 - Gebratenes Bachforellenfilet auf Austernpilz und Shiitake mit Bandnudeln und Sellerie mit Zitrone

Das Angeln von Bachforellen ist bei Fischern sehr beliebt. Oft werden hierfür Kunstköder verwendet, da die Forelle durch das schnelle und vorallem tiefe Schlucken von Heuschrecken, Maden oder Würmer in Kombination mit Haken es den Schützlingen von Petrus sehr schwer macht, diese wieder unverletzt in das Gewässer zurückzusetzen.
Laien kann man hier auf dem Weg mitgeben, dass die Wortverwendung von zurückwerfen, -hauen, -geben, oder gar freilassen bei einem leidenschaftlichen Hobby-, oder Sportfischer im besten Fall mit einem Augenrollen und gehobener linker Augenbraue geahndet wird. Über den "worst case" wird für gewöhnlich nicht gesprochen, doch durch einen Kronzeugen, welcher nicht mit Namen genannt werden möchte, tritt hierfür auch manchmal zehn Rutenhiebe auf nacktem Oberkörper und das anschließende Bewerfen der restlichen Maden in Sägespänevorrates ein.

Die Pilze stammen von einem Startup-Unternehmen des östlichen Weinviertels, welches einen gewölbten Erdkeller umfunktionierte, um die Schwämme bei idealer Luftfeuchtigkeit zu züchten.

Die Sellerieknolle verbindet sich hervorragend mit dem nussig und erdigen Pilzgeschmack. Das süße Aroma von dem Erdgemüse kann sich durch die Beigabe von Zitronenzesten und Saft noch zusätzlich entfalten.
Herrlich!

Bandnudeln werden in Italien Tagliatelle genannt und finden sich oft als Beilagenvariante wieder. Die breiten Fäden aus gemahlenem Getreide können aber auch durch Gemüse und Parmesan als Hauptgericht dienen. Doch dazu nicht zu viel gesagt, denn es könnte sein, dass dies einmal die Überschrift ziert.

Das garstige Rezept:
Bröselnudeln mit Apfelmus und eingebrannten Bohnen, welches bei uns im übrigen Fisolen bedeuten soll, wird mit Sicherheit NIE ein Thema sein.

Auf Euer Kommen freut sich Felix jun.